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: Zivildienst auf der Burg :.

Vom 2. April bis einschließlich 31. Dezember 2007 war ich als Zivildienstleistender auf der wunderschön gelegenen Marienburg Niederalfingen tätig.

Mehr oder weniger war ich (und auch mein Zivi-Kollege, sowie die FÖJ'lerin) ein "Mädchen für Alles". Aber das schafft Abwechslung. Angefangen vom Spüldienst, über das Einweisen und Betreuen der Gäste, sowie Durchführen kleinerer Reperaturen erstreckte sich mein (unser) Aufgabengebiet.

Sicherlich ist es natürlich ein riesen Unterschied im Vergleich zu meiner bisherigen Tätigkeit (Job). Denn die Arbeitszeiten sind ja vergleichsweise misserabel im Gegensatz zu den geregelten Arbeitszeiten im Schichtmodell der deutschen Metall- & Elektroindustrie. Aber man gewöhnt sich daran und es isch au net allzu schlimm, wenn man mal ein Wochenende durcharbeiten muss, man hat ja anschließend wieder ein paar Tage frei.
Dennoch ist es schon angenehmer, wenn man jedes Wochenende etwas entspannen kann (und es sollte net zur Gewohnheit werden, dass man am Wochenende arbeiten muss).

Aber auf jeden Fall ist das "Leben auf der Burg" etwas angenehmer, net ganz so steif wie im Betrieb, schließlich sind no a paar junge Kollegen und auch eine junge Kollegin da...

Auf jeden Fall kann ich mich nur bei meinen Burg-Kollegen/innen bedanken, für die doch schöne und erfahrungsreiche Zeit!

Dank geht an...

Die Burgherrin,
die uns mit ihrer "liebenswerten und menschlich unübertrefflichen" Art, stets die "Paradoxie des Seins" gezeigt hat.

Die Küchenchefin,
die mit ihrer verführersich improvisierten Küche uns stets an den Rand der Nahrungsaufnahme brachte.

Die Verwaltungsheldin,
die uns stets mit dem notwendigen Kleingeld versorgte und mit "Gruppennachschub".

Den Burg- & Hausmeister,
der sich unermüdlich um die kleinen Dinge unseres alten Gemäuers sorgt.

Die Küchenhelferinnen,
die mit permanenter Beihilfe zur Übersättigung mitwirkten.

Die Raumkosmetikerinnen,
die dem ausdauernden Widersacher "Staub" den Kampf angesagt haben.

Und nicht zu vergessen sind meine Mitstreiter im jugendlichen Geiste!

Einmal unseren FÖJ'lerinnen (Freiwilliges Ökologisches Jahr)...
Beate,
die gravierende Spuren bei mir hinterließ (und leider auch nicht mehr hinterläßt).
Kristina,
für die ich eine großartige Karriere bei "DSDS" prognostiziere.

Und nicht zu vergessen meine direkten Kollegen, die ZDL's...
Daniel,
der mit seiner vorbildlichen Tüchtigkeit, es zukünftigen Zivis schwer gemacht hat.
Philip,
der sich gekonnt mit Nebenwirkungen aus dem Staub gemacht hat.

Und, wie das bei solchen Aufzählungen der Anstand ist, danke ich allen dich vergessen habe!

Danke & Gottes Segen...
Stefan S.


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